Beratung

 Wer kann zur Beratung kommen?

JedeR, der/ die grade eine Unzufriedenheit in seinem/ ihrem Leben spürt und diese besser verstehen und  verändern möchte.

JedeR, dem/ der bisher der Mut gefehlt hat, sein/ ihr Leben mehr nach seinen/ihren Vorstellungen auszurichten.

JedeR, der/ die seine/ ihre eigene Kraft wieder spüren möchte.

JedeR der/ die, gerne endlich ein Projekt fertigstellen möchte, der/ dem dies aber im Moment aus eigener Kraft nicht gelingen will (also bspw. Studierende in der Abschlussphase ihres Studiums, die Schwierigkeiten haben beim Erstellen ihrer Abschlussarbeit).

Meine Arbeitsweise

Die Beratung soll Ihnen dabei helfen, wieder einen besseren Zugang zu sich selbst zu bekommen, sich selbst besser zu verstehen und annehmen zu können. In der Beratung wird dazu die Aufmerksamkeit häufig auf die Wahrnehmung gelenkt. Damit wird der Fokus auf das gelenkt, was im alltäglichen Erzählen häufig nicht beachtet wird, nämlich Empfindungen, die durch das Erzählen oder die aktuelle Situation ausgelöst werden.

Manchmal können bestimmte Konzepte hilfreich sein, um die eigene Situation besser zu verstehen. Wenn mir Konzepte passend erscheinen, mache ich auch darauf gerne aufmerksam und gebe Input dazu. Themen, die mich bspw. besonders interessieren oder die ich bisher als hilfreich empfunden habe sind etwa: Hochsensibilität, Inneres Kind, Selbstmitgefühl, Bindung, Kommunikationstheorien und gesundheitspsychologische Themen wie Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit, Resilienz.
Hauptsächlich geht es mir in der Arbeit um eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der Raum gegeben wird, zu ergründen, was Sie bewegt.

Was ist Gestaltberatung?

In der Gestaltberatung wie auch in der Gestalttherapie geht es  vor allem um das bewusste Wahrnehmen dessen, was sich gerade in mir ereignet. Allem, das dabei auftaucht, wird mit Neugier und Neutralität begegnet, alles was auftaucht, darf sein. Verhaltensweisen oder Gefühle, die sich dabei zeigen werden nicht als falsch oder pathologisch angesehen sondern als aktuelle Art, mit einer Situation umzugehen, verstanden und angenommen. Diese Haltung ermöglicht es, auch unangenehme und nicht erwünschte Seiten von sich zu erforschen anstatt sie zu verdrängen und gar nicht erst wahrzunehmen. So kann auch unangenehmen Gefühlen oder Verhaltensweisen mit  Akzeptanz begegnet werden, wodurch sich bereits eine Veränderung ergeben kann, einfach dadurch, dass sie sein dürfen. Dies bezeichnet man in der Gestaltarbeit als „Paradox der Veränderung“. Durch die Gestaltarbeit ergeben sich Veränderungen in der eigenen Haltung, die sich positiv auf die Selbstakzeptanz auswirken. Die eigene Wahrnehmung kann mit der Zeit immer besser als Kompass genutzt werden, was zu mehr Selbstsicherheit führt. Auch die Entwicklung von Gleichmut spielt eine Rolle in der Gestaltarbeit. Bei all dem vertraut die Gestaltberatung auf die Selbstorganisationsfähigkeit jedes Menschen. Das bedeutet, dass Eigenverantwortung ebenfalls eine große Rolle spielt. Durch das bewusste Wahrnehmen werden schöne und unangenehme Seiten sichtbar, die Gestaltarbeit ermutigt dazu, für beide Seiten die Verantwortung zu übernehmen. Die Gestaltberaterin begleitet dabei die Klientin/ den Klienten auf dem von ihr/ ihm vorgegebenen Weg.
Ein Grundsatz humanistischer Beratungs- und Therapieansätze ist, dass Veränderungen sich dann ereignen können, wenn die Person dafür bereit ist. Für die Gestaltberatung bedeutet das, dass die Beraterin sich neutral zeigt bezüglich der Entwicklung, die sich aus der Arbeit mit der bewussten Wahrnehmung ergibt, also ob die Klientin/ der Klient sich dazu entscheidet, eine unangenehme Situation zu verändern oder sich dazu entscheidet, aktuell nichts zu verändern.